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Neuanfang: Let the adventure begin

KARRIERE

 

 

NEUANFANG

Der Sprung ins kalte Wasser!

So gelingt der Start ins neue Leben

 

Ein Neuanfang erfordert viel Kraft, Willensstärke, Durchhaltevermögen und ein Ziel. Mangelndes Selbstbewusstsein, Zweifel, Bequemlichkeit und Ängste stehen jedoch einem Neuanfang oft im Wege. Ich gebe dir hier 6 Tipps, wie auch dir der Sprung ins kalte Wasser gelingen kann.

 

 



Mit einem Neuanfang oder einer Veränderung, sei es einen Karriere Wechsel, eine neue Beziehung, auswandern, nochmal eine neue Ausbildung starten, stehen viele vor ihren eigenen Grenzen. Das Wunschdenken und das Verlangen für diesen einen Neuanfang bzw. Veränderung sind da, aber den meisten fehlt es an Energie, der richtigen Orientierung und Durchhaltevermögen. Doch damit nicht genug. Zweifel und Ängste spucken in unseren Köpfen herum und hindern uns erneut vor diesem ersehnten Start. Warum fällt es uns so schwer etwas Neues zu beginnen? Warum ist eine Veränderung so schwierig?

 

Eine Veränderung ist mit Arbeit und Energie verbunden. Das Gewohnte kennen wir, es ist sicher und bequem. Wir wissen womit wir es zu tun haben. Auch dies ist ein Grund, weshalb so viele auch nach 40 Jahren unglücklicher Ehe mit ihrem Partner zusammenbleiben, denn man hat ja schon so viel Zeit und Geld investiert.

 

"Um sich von bewährten Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu lösen, brauchen wir Konzentration und Aufmerksamkeit. Beides verursacht unserem Gehirn hohe Energiekosten", erklärt der deutsche Philosoph und Hirnforscher Gerhard Roth. "Routinierte Handlungen laufen dagegen ganz automatisch ab, sind also viel billiger." (1)

Bei einem Neuanfang stehen wir vor so vielen Fragen, auf die wir oft keine Antworten haben. Wird mir das neue Land gefallen? Bin ich nicht doch zu alt für eine neue Ausbildung? Ist es richtig, dass ich mich von meinem Partner scheiden lasse und mein Haus aufgebe? Warum sollte ich mein regelmäßiges Einkommen aufs Spiel setzen?

 

Mit diesen Fragen kreieren wir negative Szenarien in unseren Köpfen, die uns wiederum daran hindern in das neue Leben zu starten. „Befunde aus 20 Jahren Forschung zeigen, dass positive Zukunftsträume uns sogar im Weg stehen können, gerade dann, wenn wir uns einen Wunsch erfüllen wollen, der Anstrengung und komplexen Denkens bedarf.“ So Psychologin Gabriele Öttingen. (2) 

 

Die gute Nachricht – ein Neuanfang ist möglich. Wir müssen uns mit unseren Gedanken anfreunden, uns von dem Gewohnten verabschieden und unsere Ängste konfrontieren.

 

Ich gebe dir hier 6 Tipps, wie auch dir ein Neuanfang gelingen kann. Versuche es!



01

 

KENNE DEIN WARUM?

 

Der erste Schritt ist herauszufinden WARUM du eine Veränderung bzw. ein Neuanfang machen möchtest. Viele haben wage Vorstellungen und Träume, aber kein konkretes „Warum“ sie es gerne möchten. Mach dir ganz klar, was dich an der jetzigen Situation stört. Du brauchst einen sehr guten Grund, denn nur so möchtest du auch diese Veränderung. Sag dir selber, dass für dich der Wandel notwendig ist um in deinem Leben wachsen zu können.

 

Mein Tipp! Analysiere deine Gründe möglichst objektiv. Was würdest du deiner Freundin in dieser Lage raten? So verhinderst du, dass du dich über analysierst. 

 

Extra Tipp! Finde dein Warum mit der STATUS QUO Liste aus meinem Visionboard Buch! UM ÜBERHAUPT ZU WISSEN, WO DIE LEBENSREISE HINGEHEN SOLL, BRAUCHT ES VORAB EINE BESTANDSAUFNAHME. 

 

In meinem Buch zeige ich dir wie eine Bestandsaufnahme funktioniert :)

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02

 

STELLE DEIN ZIEL IN EIN POSITIVES LICHT

 

"Wenn wir Gewohntes aufgeben, entgeht dem Gehirn eine Belohnung. Um sich auf etwas Neues einzulassen, muss sich ihm also ein noch attraktiverer Bonus in Aussicht stehen", so Hirnforscher Roth. (1)

 

Es ist hilfreich seine gewünschte Veränderung schmackhaft zu machen.

 

Mein Tipp! Erstelle dir ein Visionboard. Gestalte dein Visionboard  - halte deinen Neuanfang mit Bilder und einer Collage fest. So bekommst du noch mehr Lust auf deinen Neuanfang. Ich habe eine Anleitung für dich – die gibt es für dich hier!

 

03

 

LASS DICH VON ANDEREN INSPIRIEREN

 

Kennst du jemanden in deinem Umfeld der schon einen Neuanfang gewagt hat? Dann lass dir von dieser Person Tipps und Anregungen 



geben. Oder suche dir einen Mentor oder Mentorin, die dich auf deinem Weg begleiten kann. Wenn du niemand kennst, dann lies Bücher über Neuanfänge. Auch diese können hilfreich sein und inspirieren. 

 

Lass dich von Birgit inspirieren. Sie hat mit 58 einen Neustart gewagt und ist glücklicher denn je. Im Interview erzählt sie dir, wie es ihr ergangen ist. Das ganze Interview mit Birgit findest du hier

 

 

 

Mein Buch Tipp! Brian Tracy – Keine Ausreden!

04

 

RECHERCHIERE GRÜNDLICH

 

Mach dich schlau und informiere dich gründlich was du für deinen Neuanfang brauchst. Das hilft dir deine Entscheidungen leichter zu treffen. Stell dir folgende Fragen: Was will ich wissen und was muss ich wissen? Gehe nach einem Schema vor, ansonsten kann es dir schnell passieren, dass du den Überblick verlierst.

 

Mein Tipp! Sei optimistisch, aber auch realistisch. Wappne dich für garantiert auftauchende Schwierigkeiten. Und schreibe dir auch gleich auf, wie du diese bewältigen kannst. Setz dir kleine Ziele, deren Erreichen du kontrollierst.

 

05

 

NIMM DIR BEWUSST EINE AUSZEIT

 

Nimm dir bewusst eine Auszeit, wenn es nötig ist, um einen Neuanfang wirklich durch zuziehen. Es bringt nichts in einen Neuanfang hineinzustürzen, es ist wichtig, dass du es mit gutem Gefühl tust und du auch mit dir selber zufrieden bist.



06

 

LOSLASSEN

 

Neuanfänge bedeuten, Altes hinter sich zu lassen. Wenn du einen Neuanfang möchtest, musst du dich erst vom Alten bewusst trennen. Du musst es nicht komplett ausschalten, aber du solltest nach vorne schauen.

 

Mein Buchtipp! Seelengevögelt – Veit Lindau

Und das Wichtigste für deinen Neuanfang zuletzt: FANG AN

 

Du kannst nicht zurück, aber du kannst dich vorwärts bewegen. Beende was für dich nicht mehr funktioniert und wage den Schritt in ein neues Abenteuer. Du hast bisher schon so viel geschaffen, warum nicht auch diese Veränderung.

 




Quelle: 

(1)  https://www.roth-institut.de/

(2) https://www.psychologie-heute.de/