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Wie führt man ein Spitzenteam - Karin Dürrwächter im Interview

 

BUSINESS PORTRAIT

 

Karin Dürrwächter

über Teamführung

im Network Marketing

 

 

Vor sieben Jahren war Karin noch Vorstand einer Aktiengesellschaft – eine Midlife Crisis & ein Zufall haben sie dorthin gebracht wo sie jetzt ist – Netzwerkerin mit Leidenschaft. Mit uns spricht sie über Teamführung, Erfolg und was genau dahintersteckt.

 

 



„Ich bin seit über sechs Jahren dabei, das ist schon ein Erfolg im Network Marketing“. So Karin auf die Frage, auf welche Erfolge sie denn stolz sei, „Erfolg ist für mich, wenn ich merke, dass es nicht nur Spaß, sondern auch Sinn macht, dass ich mit dem, was ich tue, Leben berühre. Einfach durch ein Coaching mit mir, z. B. ein Visionboard zu machen. Es erfüllt mich, zum Erfolg anderer beitragen zu können. Dieser Job verändert Menschen, gibt Leben eine andere Richtung, und das ist für mich so was von reizvoll. Das war es, was ich in meinem Beruf als Vorstand vermisst habe.“ Dies war auch einer der Gründe, weshalb sie ihren Job an den Nagel hängte. „Ich hatte alles – einen guten Job, ein gutes Gehalt. Aber als ich dann Mitte 40 meine persönliche Bilanz gezogen habe, fragte ich mich: War das etwa schon alles?“ 

Wie der Zufall es wollte, stieß sie im Urlaub mit ihrem Sohn in Las Vegas auf eine Network Marketing Convention. Die Lektüre von Network Marketing Coach Eric Worre: Go Pro verschlang sie auf dem Rückflug nach Deutschland. „Ich wusste, dass es Network Marketing gibt, aber das war auch schon alles. 

Wieder zu Hause war ich sowas von neugierig, dass ich es unbedingt für mich ausprobieren wollte – ein sogenanntes Selbstexperiment. Ich wollte einfach wissen, ob das wirklich funktioniert, ob dieser Job wirklich ‚Persönlichkeitsentwicklung mit einem Provisionsplan‘ ist, und ich wollte rausfinden, ob ich es kann. Bei meiner Recherche bin ich auf Lydias Namen gestoßen. Ich fand ihre Geschichte sehr beeindruckend, und die Unternehmensphilosophie von RINGANA passte genau zu meinem Weltverbesserertick. Ich bin also gestartet, und mein Ziel war es, innerhalb von vier Jahren mein Vorstandsgehalt im Network Marketing zu erreichen.“ Karins Umfeld reagierte am Anfang irritiert, „keiner konnte nachvollziehen, weshalb ich meinen Job einfach so gekündigt habe, um gerade im Network Marketing eine Karriere zu starten. Am Anfang war diese Skepsis eine echte Herausforderung für mich, aber letztlich ist es wie bei allem Neuen: Durch kontinuierliches Lernen, Arbeiten und Disziplin kriegt man es hin“, so Karin. „Erfolgreich wird man nur durch Arbeiten - vor allem an sich selbst.“  



 

Nenne 3 Eigenschaften, die dich als Person beschreiben

 

Toleranz, Klarheit und Integrität

 

Was bedeutet (ist) Network Marketing für dich?

 

Fairness und Freiheit: Es gibt nichts Faireres als diesen Job. Jeder hat die gleichen Möglichkeiten, und wenn du die tatsächlich nutzt, ist das ein Weg, frei zu werden. Für mich bedeutet Freiheit, dass ich mir und meinem Sohn ein wirklich gutes Leben finanzieren kann, dass ich mit Zeit und Geld andere und karitative Projekte unterstützen kann. Freiheit bedeutet für mich, Herrin über meine Zeit zu sein. Ein Leben ohne Wecker, das ist für mich Luxus schlechthin.

 

Du bist schon einige Jahre mit dabei: Was fasziniert dich immer noch an deiner Arbeit?

 

Der Job wird nie langweilig. Jeder Tag bringt eine neue Überraschung, da es sich um Menschen dreht. Es ist spannend, Pläne gemeinsam mit deinem Team zu entwickeln. Es ist spannend was aus den Träumen, Plänen und Zielen der Teampartner:innen wird – spannend, weil man nie weiß, wie sich jemand entscheidet und entwickelt. Der Job bleibt der gleiche, aber die Gewichtung der Arbeit verändert sich. Zuerst fokussierst du dich zu 80% auf Kunden- und Partnergewinnung und heute investiere ich 80% meiner Zeit in mein Team, Coachings, Einzelcoachings und Ideen. Unterm Strich: Es fasziniert mich, dass es nie langweilig wird. Auch die eigene Entwicklung hört nicht auf. Für mich ist es ein lebenslanges Lernen und Wachsen.

 



Was ist dein liebster Teil an deiner Arbeit?

 

Neues entdecken, wachsen und dazulernen. Mit dem, was ich kann und tue, Leben zu berühren. Dabei zu sein, wenn Menschen ihre Wünsche, ihre Möglichkeiten und ihre Kraft entdecken.

 

Du bist bekannt für dein Spitzenteam. Was ist das Geheimnis deines Erfolgs?

 

Ich habe jahrelang konsequent gearbeitet. Ich bin der Typ: Kopf runter und stur arbeiten. Bis man die Partner:innen gewinnt, die die Chance erkennen, die es mit Begeisterung und Leidenschaft machen, genauso wie du selber. Und um die Menschen zu gewinnen, musst du viele ansprechen. Es ist kein Geheimnis: Durchhalten und Angebote machen, genauso, wie ich es von Lydia gelernt habe.

 

Erfolg im Network Marketing ist die Summe vieler, ganz individueller Einzelerfolge. Es ist wichtig, die zu fördern und zu feiern, das Team zu vernetzen und Seilschaften herzustellen. Das Basecamp ist dafür ein schönes Beispiel. Jeder Einzelerfolg ist ein Teamerfolg, bei uns auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Wir machen oft Charity Aktionen und spenden alle gemeinsam einen Teil unserer Provision. Hier geht der Erfolg über mich hinaus, bewegt mehr, nicht nur mein eigenes Portemonnaie. 

 

Was bedeutet Teamführung für dich?

 

 

Für fast alle ist Network Marketing am Anfang ein Nebenjob, der mit Zeitaufwand verbunden ist. Jeder stellt sich also eine Frage: Was habe ich davon, finanziell oder ideell, wenn ich hier meine Freizeit investiere? Entsprechend anders ist die Teamführung; komplett anders, als ich es aus meinen vorherigen Jobs kenne. Zumal die Hierarchien der klassischen Arbeitswelt hier nicht existieren. Meine Aufgabe ist es,

 

 

Chancen aufzuzeigen, Fantasien zu wecken, mit meinem Gegenüber einen Plan zu entwickeln, der machbar ist und trotzdem das Herz höherschlagen lässt. Und dann aus all den einzelnen Plänen und Ideen den gemeinsamen Nenner, eine kraftvolle Teamvision, zu entwickeln, für die wir alle gemeinsam gehen.

 

Was sind die zentralen Eigenschaften einer guten Teamführung?

 

Klarheit, Toleranz und Empathie. Gewisse Entertainerqualitäten schaden auch nicht :-). Ich bin nicht der Buddy oder die Therapeutin, sondern Geschäftspartnerin und Mentorin. Mein Job ist es, dabei zu unterstützen, dass meine Teampartner:innen ihre kleinen oder großen Ziele erreichen, dafür investiere ich viel Zeit und Herzblut. Im Gegenzug erwarte ich, dass die Unternehmenskonzeption was Aus- und Weiterbildung und Events angeht, maximal genutzt wird, so dass wir in unseren Teamcoachings darauf aufbauen können. Außerdem schaffen wir, online wie offline, viele Gelegenheiten, sich kennenzulernen, zu vernetzten, auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam zu feiern und Spaß zu haben. So sind alle ein Beitrag für alle.

 

Darf man in deinen Augen als Teamleaderin Kritik üben? Wenn ja, wie sieht diese aus? Wie weit darf man gehen?

 

 

Ja, unbedingt, allerdings mit Einschränkungen. Kritik ist für mich Wertschätzung, da beschäftigt sich jemand mit mir. Ich finde das erstmal etwas Positives. Allerdings sollte es sich immer unter vier Augen abspielen, sachlich, niemals im Affekt und konstruktiv sein. Was ich noch mache, ist, ich frage vorher um Erlaubnis, ob mein Gegenüber es auch hören möchte: Du Mausi, ich hab mir da ein paar Gedanken dazu gemacht, wollen wir mal drüber reden? Ansonsten ist mein Motto: Sag nichts, wenn du nichts Nettes sagen kannst. Ich versuche eher, die Dinge zu verstärken, die ich gut finde, als die weniger guten hervorzuheben. Kurzum: Im kleinen Rahmen, sachlich, emotionsfrei und um Erlaubnis bitten!



Wie misst du Erfolg an deinem Team?

 

Ich richte mich nach verschiedenen Messlatten: Zum einen die Provision, die Summe der Einzelerfolge, und das Teamwachstum als ganz objektive Größen. Zum anderen die Perspektive: Wie entwickelt sich jemand? Wird das Vereinbarte umgesetzt? Wie ist unser Austausch, die Lernbereitschaft und die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen? Ist jeder einzelne eine Bereicherung fürs Team und umgekehrt? Erfolg ist dieses Teamgefühl, dieses wertschätzende Lebensgefühl, das uns verbindet. Wie dieses Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen“.

 

Nenne uns deine top Tipps, wie man ein Spitzenteam erfolgreich führt und motiviert.

 

Ich motiviere niemanden. Ich kann Menschen nur inspirieren durch meine Person, mein Strahlen, meine Geschichten, mein Lachen oder durch meine Erfolge. Die Partner:innen duplizieren das, und so entsteht kein Druck sondern ein Sog, eine gemeinsame Begeisterung, die mitreißend ist.

Success follows Joy, der Erfolg folgt der Freude. Du hast nicht erst Erfolg, und dann kommt die Freude, sondern umgekehrt. Maximale Freude, Spaß, gemeinsame Erlebnisse und verbindende Geschichten – auf das kommt es an, das macht die Hochs noch schöner und die Tiefs einfacher. Das Team, diese Seilschaften sind wichtig, maximale Community und Verbindungen – wen kann ich fragen, wenn ich was brauche, wer ist mir ein Beitrag, wem kann ich ein Beitrag sein.

 

Mein Tipp! Wir veranstalten regelmäßige Zoom Meetings. Das komplette Team, ganz unabhängig von der Generation, ist herzlich dazu eingeladen (open house), es gibt wechselnde Themen wie z.B. Happy Money – Glückliches Geld verdienen, und tolle Frauen aus dem Team erzählen ihre Lebens- und RINGANA-Geschichten.